Schlafmangel – Womit Betroffene rechnen müssen!

Unser Alltag ist immer praller gefüllt mit einer Vielzahl von Terminen – steigende Arbeitszeiten, Sport und abendlicher Fernsehkonsum nehmen einen immer größer werdenden Teil unseres Tages ein. Hierbei bleibt ausreichend nächtlicher Schlaf oft auf der Strecke. Als Folge hiervon leiden viele Personen unter Schlafmangel. Welche körperlichen und geistigen Auswirkungen das haben kann, erfahren Sie heute in der letzten Episode unserer ‚Themenwoche Schlaf‘.


Konzentrationsschwäche

Erhalten wir zu wenig Erholung durch Schlaf ist Konzentrationsschwäche ein unmittelbares Symptom. Wir werden vergesslicher und können uns schlechter ausdrücken da es zu Wortfindungsproblemen kommt. Darüber hinaus fällt es schwerer, sich auf Aufgaben zu fokussieren und man neigt schnell dazu, sich ablenken zu lassen. Grund dafür ist, dass die Funktionalität zwischen Kurz- und Langzeitgedächtnis nachlässt.

Besonders riskant: Schlafmangel kann Gefahren bergen, da eine weitere Folge ein verzögertes Reaktionsvermögen ist. Im Straßenverkehr kann dies zu kritischen Situationen führen.


Gewichtszunahme

Wer ausreichend schläft tut seiner Figur etwas Gutes. Im Schlaf wird das Hormon Leptin ausgeschüttet. Leptin hemmt das Hungergefühl. Während der Körper im Schlaf einen fast identischen Kalorienverbrauch hat wie im Wachzustand kommt es daher zu einem Abbau von Kalorien bzw. Energiereserven. Aus diesem Grund zeigt die Waage morgens weniger an als abends.
Nach dem Aufstehen fährt der Körper die Ausschüttung von Leptin herunter und das von Ghrelin hoch. Ghrelin sorgt nun für ein Hungergefühl und regt unseren Appetit an.

Ein anderer Grund weshalb Schlafmangel zu einer Gewichtszunahme führen kann, ist, dass das Unwohlsein, welches durch Schlafmangel entsteht, oft durch Essen kompensiert wird. Diese überflüssige Nahrungsaufnahme resultiert folglich in einer Gewichtszunahme.


Schwankungen des Blutzuckers

Verschiedene Studien haben den Zusammenhang zwischen Schlaf und Blutzuckerwerten bzw. Diabetes Typ 2 untersucht. Eindeutige Ergebnisse haben gezeigt, dass Personen die täglich ehr als sieben Stunden schlafen stabilere Blutzuckerwerte und ein geringeres Risiko haben, an Diabetes zu erkranken.


Schwächung des Immunsystems

Mangelnde Schlafdauer und Schlafqualität zehren auch an unserem Immunsystem. Betroffene Personen leiden öfter an Erkältungen und Infektionen. Für Personen, die oft in der Umgebung von und in Kontakt mit Menschen sind, liegt das Krankheitsrisiko drei bis viermal höher, wenn Sie nicht ausreichend Schlaf erhalten.


Bluthochdruck

Ist der Körper erschöpft, verlangsamt das den Blutfluss. Als Reaktion hierauf muss das Herz stärker pumpen, um die Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Als Folge hiervon entsteht Bluthochdruck. Bluthochdruck wiederum sorgt für ein erhöhtes Risiko, Herzinfarkte und anderen Erkrankungen des Herzens zu erleiden.

Hautprobleme

Neben vielen der anderen Folgen scheint dieser Punkt lapidar. Ebenso wie Bluthochdruck sind Hauptprobleme eine Folge des verlangsamten Blutflusses. Die Haut als größtes Organ wird nämlich ebenso schlechter durch den Blutkreislauf versorgt. Sichtbar wird dies nach einer kurzen Nacht unmittelbar durch eine blasse Hautfarbe. Des Weiteren stellen sich Augenringe, Pickel und Mitesser ein. Da die Haut im Schlaf regeneriert wird kann Schlafmangel auch bleibende, schnellere Alterungsprozesse nach sich ziehen. Das Wort Schönheitsschlaf kommt also nicht von ungefähr.

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