Schlafoptimierung – Abends rasch einschlafen und morgens erholt aufwachen!

Der Trend der Selbstoptimierung hat bereits in viele Bereiche unseres Lebens Einzug gehalten. Ob Ernährung, Arbeit oder Sport – es scheint als gäbe es kaum eine Aktivität die noch nicht optimiert wurde. Ziel ist oft eine bessere Gesundheit, mehr Leistungsfähigkeit und eine optimierte Zeitnutzung. Von früh bis spät kann also am Tagesablauf optimiert werden, um das Maximum aus dem Tag zu holen. Doch auch nachts, wenn wir schlafen haben wir die Möglichkeit mehr aus unserer Zeit zu machen. Das Stichwort ist Schlafoptimierung. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, ein Optimum an Erholung und Regeneration aus unserem Schlaf zu schöpfen. Danken wird es Ihnen Ihr Körper, Ihre Leistungsfähigkeit und Ihre Laune.

Der Begriff Schlafoptimierung mag beim ein oder anderen für Fragezeichen sorgen. Schließlich ist das Schlafen keine aktive Beschäftigung und somit gibt es keine Entscheidungen, die man währenddessen falsch oder richtig treffen könnte. Erfahren Sie in den folgenden Punkten wie auch Sie das Maximum aus Ihrem Schlaf herausholen.


Verzicht auf Smartphone, Laptop und Fernseher
Tagesicht hemmt die Ausschüttung vom Schlafhormon Melatonin und verhindert somit das Eintreten von Müdigkeit über den Tag. Im Alltag ist das logisch und praktisch, denn so stellt sich der Körper je nach Helligkeit auf den Tag beziehungsweise die Nacht ein. Das Hintergrundlicht der Bildschirme Smartphones, Fernsehern oder Laptops ähnelt jedoch dem Tageslicht und kann deshalb denselben Effekt auf uns ausüben. Wenn man diese Geräte kurz vor dem Schlafengehen verwendet, üben Sie eine ähnliche Wirkung auf den Organismus aus wie Tageslicht: Die natürliche Müdigkeit und das Schlafverlangen können gehemmt werden. Um zur Bettzeit schnell in den Schlaf zu finden, empfehlen Experten anderthalb Stunden, vor dem zu Bett gehen, auf die Verwendung von derartigen Geräten zu verzichten. Stellt ein totaler Verzicht keine Option dar, bieten viele Smartphones die Option an, blaues Licht aus der Darstellung zu filtern. Lesen Sie alternativ doch aber mal ein Buch! Das hat sogar eine beruhigende Wirkung und sie können viel besser abschalten als beim Scrollen durch Ihr Handy!


Sport
Die Beziehung zwischen Sport und Schlaf ist nicht ganz eindeutig. Einerseits kurbelt Sport den Stoffwechsel an, erschöpft den Körper und fördert somit den Schlaf da der Körper einen höheren Bedarf an Erholung hat. Wer nun denkt, dass man sich abends vor dem Schlafengehen noch kurz ‚müde sporteln‘ kann, liegt jedoch falsch. Sport steigert nämlich die Ausschüttung der aufputschenden Hormone Adrenalin und Cortisol welche die Müdigkeit hemmen. Wir empfehlen Ihnen deshalb morgens oder direkt nach dem Feierabend zum Sport zu gehen, So hat Ihr Körper die Möglichkeit anschließend die Möglichkeit zur Ruhe zu finden damit Sie schnell einschlafen können. 


Keine (großen) Mahlzeiten direkt vor dem Schlafengehen
Will man schnell zu erholsamen Schlaf finden, gilt es bei der Ernährung einige Dinge zu beachten. Grundsätzlich sollte man nicht hungrig ins Bett gehen, denn dann besteht die Gefahr, dass man vor Hunger nicht schlafen kann und spät nachts von einer Heißhungerattacke geplagt wird. Stattdessen sollte man mit etwas zeitlichem Abstand zur Bettzeit eine Mahlzeit zu sich nehmen, damit der Körper noch etwas Vorlaufzeit zur Verdauung hat. Auch die Verdauung ist ein anstrengender Prozess, welcher unseren Körper davon abhalten kann, zur Ruhe zu finden. Bei Ihrer Mahlzeit sollten Sie außerdem beachten auf Speisen mit vielen Kohlenhydraten zu verzichten. Infolge solcher Speisen kann der Blutzuckerspiegel nachts nämlich stark absinken was oft Schlafstörungen zur Folge hat. 


Völlige Dunkelheit im Schlafzimmer 

Dass im Schlafzimmer völlige Dunkelheit herrschen sollte, ist im Prinzip selbsterklärend. Wie bereits beim ersten Punkt zum Thema Smartphone und Co. erläutert, sorgt Licht für eine Hemmung der natürlichen Ermüdung. Ein vollständig abgedunkeltes Schlafzimmer bietet somit die perfekte Umgebung damit sich Ihr Körper auf den Schlaf vorbereiten kann.


Temperatur
Die richtige Zimmertemperatur ist auch ein wichtiger Faktor, der die Qualität des Schlafs beeinflusst. Die Geschmäcker sind hier oft verschieden und allzu oft wird das zum Konflikt der direkt durch das Ehebett führt. Experten empfehlen eine Temperatur von 15 bis 18 grad im Schlafzimmer. Das entspricht normaler bis leicht kühler Zimmertemperatur. Grundsätzlich sollte man die Raumtemperatur als thermoneutral empfinden. Das bedeutet, dass man die Temperatur weder als warm noch als kalt empfindet. Regulieren Sie die Temperatur in Ihrem Schlafzimmer einfach etwas unter der Ihrer restlichen Wohnung, schließlich haben Sie ja noch eine wärmende Decke die ein paar Grad gutmacht. Wer eine zu hohe Temperatur im Schlafzimmer hat, hat oft mit Einschlafproblemen zu kämpfen und wacht im schlechtesten Fall nassgeschwitzt auf.

 

Fazit
Wir alle möchten so viel Erholung wie möglich aus dem nächtlichen Schlaf schöpfen. Die nötigen Schritte und Angewohnheiten um dieses Ziel zu erreichen, kosten wirklich nicht viel Aufwand. Wer abends auf ausgiebigen Fernseh-, Computer- und Handygebrauch sowie auf große Mahlzeiten verzichtet, gibt seinem Körper die Chance vom Tag herunterzukommen und sich aufs Bett einzustimmen. Wer dazu noch über den Tag Sport macht, bereitet seinem Körper noch das kleine extra an Erschöpfung wodurch er sich besonders auf die nächtliche Erholung freut. Ein dunkles und kühles Schlafzimmer macht Ihren Schlaf perfekt indem es für die optimale Umgebung für einen tiefen ungestörten Schlaf sorgt.

Was bleibt noch zu sagen? Schlafen Sie gut!

Gestern haben wir das Thema 'Schlafbedarf' beleuchtet und Ihnen, alles wichtige über die Menge Schlaf die wir benötigen, erzählt. An den übrigen Tagen unserer Themenwoche ‚Schlaf‘ klären wir Sie darüber auf, wie gesunder Schlaf Ihre Leistungsfähigkeit im Sport beeinflusst und mit welchen Folgen Sie bei Schlafmangel rechnen müssen. Bleiben Sie gespannt!

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